Woraus bestehen Formstoffe?

Formstoffe für die Herstellung von verlorenen Formen und Kernen bestehen grundsätzlich aus: 

Formgrundstoff

Der Formgrundstoff bildet das Gerüst einer Form: 
Er besteht aus natürlichen mineralischen oder synthetischen Granulaten bzw. Sanden, beispielsweise: 

Diese Sande unterscheiden sich in ihren physikalisch-technologischen Eigenschaften wie:

Der Formgrundstoff ist ein Kornhaufwerk mit bestimmten granulometrischen Eigenschaften: 

  • die unterschiedliche Kornformen
  • die Korngrößenanteile und Korngrößenverteilung

Die Korndurchmesser betragen zwischen 0,02–2,0 mm

Formstoffbinder

Stellt den Verbund durch Bildung von Binderbrücken zwischen den einzelnen Körnern des Formgrundstoffes her: 

Binderbrücke: 
Bildet die Verbindung zwischen den Sandkörnern, welche den Zusammenhalt der Form erzeugt. 
Die Haftung erfolgt auf der Kornoberfläche durch Adhäsionskräfte. 

Eine maximale Kontaktfläche und Ausbildung einer optimaler Schichtstärke ist Voraussetzung für die Belastbarkeit einer Bindung, also der Form.

Formstoff-Zusatzstoffe

Verbessern die Gebrauchseigenschaften des Formstoffes und beeinfussen die Wechselwirkung zwischen Formstoff und Gießmetall: