Abriebfestigkeitsprüfung

Allgemein
Prüfverfahren zur Bestimmung der Oberflächenbeschaffenheit von verdichteten beziehungsweise verfestigten Normprüfkörpern (Durchmesser 50 mm, Höhe 50 mm) unter abrasiver Beanspruchung. Ziel der Prüfung ist die Bewertung der Verschleißbeständigkeit der Formoberfläche.

Die Prüfung der Oberflächenbeschaffenheit der Formstoffprobe erfolgt in einem rotierenden Drahtgeflechtkorb bei Raumtemperatur mit zwei Normprüfkörpern. Im rotierenden Korb werden beide Prüfkörper sowohl aneinander als auch am Korb abgerieben.

Der abgeriebene Sand fällt durch das Drahtgeflecht und wird gewogen. Der Vergleich zum Gewicht der Prüfköper ergibt einen Wert des Abriebs, der als Abriebfestigkeit interpretiert wird. Die Prüfdauer ist variabel. Messergebnisse zeigen, dass der Abrieb sowohl von der Verdichtung, dem Wassergehalt, der Formstofftemperatur sowie der Zeit nach der Probenherstellung abhängig ist.

Eine Ausführungsvariante des Abriebtestes erlaubt die Prüfung auch bei höheren Temperaturen. Hierzu wird ein zwischen zwei Rollen rotierender Normprüfkörper (Durchmesser 50 mm, Höhe 50 mm) unter Einwirkung einer Heizlampe geprüft. Die Auswertung des Abriebs erfolgt analog wie bei Raumtemperatur.