anodische Oxidation

Oberflächenbeschichtung

Auch als Anodieren, Eloxieren, Glanzoxidation bezeichnet. Verfahren zur Oberflächenbeschichtung von Aluminiumwerkstoffen in einer Elektrolysezelle, die verdünnte Chromsäure, Schwefelsäure oder Oxalsäure enthält. Die Aluminiumteile werden als Anode geschaltet, die Kathode ist Reinaluminium. Dabei wird an der Anode Sauerstoff frei, der auf die Werkstückoberfläche einen korrosionsbeständigen, abriebfesten Überzug aus Aluminiumoxid bildet. Zur Vermeidung von Grau- und Schwarzfärbung können nur Werkstoffe bestimmter Zusammensetzung für die Glanzoxidation (dekorative anodische Oxidation) verwendet werden. Außerdem lässt sich durch Zusatz von Metallsalzen und gewissen organischen und kolloidalen Substanzen zum Elektrolyten eine Vielzahl von Farbtönungen des Aluminiumoxidüberzuges herstellen Eloxal-Verfahren. Anodisch erzeugte Oxidschichten weisen folgende charakteristische Eigenschaften auf: feste Verbindungen mit dem Grundmetall, Korrosionsschutzwirkung, dekorative Wirkung, Einfärb- und Imprägnierbarkeit, mechanische Beanspruchbarkeit, Isolationswirkung, toxische Unbedenklichkeit.

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