Archimedisches Prinzip

Allgemein

Von Archimedes (287 bis 212 v. Chr.) entdecktes Verfahren zur Dichtebestimmung. Angewendet zur Bestimmung der Dichte beispielsweise von Metall-, Gussstück- oder Schmelzproben. Die Probe wird sowohl an der Luft wie auch in Wasser untertauchend gewogen. Der scheinbare Gewichtskraftverlust, der beim Wiegen in Wasser festgestellt wird, entspricht der Auftriebskraft, mit der ein in Flüssigkeit befindlicher Körper gehoben wird. Diese Kraft ist gleich der Gewichtskraft der vom Körper verdrängten Flüssigkeitsmenge. Da die Dichte von Wasser 1 g/cm3 ist, gibt die gemessene Auftriebskraft das Volumen des Körpers in cm3 wieder, wenn die Gewichte in Gramm bestimmt werden. Man erhält damit die Dichte der Probe (g/cm3) aus der Beziehung:

Für die labortechnische Dichtebestimmung von Flüssigkeiten und Feststoffen stehen Präzisions- und Analysenwaagen mit dem für die Messung der Auftriebskraft erforderlichem Zubehör zur Verfügung.

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