Ausgießprobe

Metallurgie

Einfache Gießprobe zur visuellen Prüfung der Beschaffenheit einer Metallschmelze, soweit dies am Erstarrungsverhalten und Oberflächenaussehen der Probe feststellbar ist. So kann an Ausgießproben erkannt werden, ob Gase entweichen, die Oberfläche Nadelstichporen aufweist oder sich aufwölbt; alles Anzeichen, dass die Schmelze gashaltig war. Gasfreie Schmelzen erstarren ohne Porenbildung, aber mit erkennbarer Volumenkontraktion, die Proben fallen an der Oberfläche infolge Lunkerbildung ein. Ausgießproben werden in einer Probenform aus feuerfestem Material, zum Beispiel in einem mit konischen Vertiefungen versehenen Feuerleichtstein gegossen. Sie haben einen Durchmesser von etwa 60 mm und eine Höhe von rd. 30 mm. Ausgießproben sind Behelfsproben, (Aluminiumschmelztester).

Zum Thema