Befeuchtungsgrad

Allgemein
Kenngröße zur manuellen Charakterisierung der Formstoffmischungen mit unterschiedlichen Zusammensetzungen im Vergleich. Der Befeuchtungsgrad korreliert mit dem Wasserbedarf und entspricht dem Wassergehalt einer Formstoffmischung im formgerechten Zustand. Die traditionelle Prüfung wurde mit der Ballenprobe oder Handprobe des erfahrenen Formers gemacht. Zeitgemäße mechanische Prüfmethoden zur Prüfung von Verdichtbarkeit, Schüttgewicht und Formbarkeit liefern quantifizierbare Ergebnisse.

Die Festlegung des optimalen Wassergehaltes ist daher stets ein Kompromiss und muss die spezifischen Anforderungen an den Formstoff berücksichtigen. Der handformgerechte Zustand liegt zwischen den Maxima von Gründruckfestigkeit und Gasdurchlässigkeit und kann einer Verdichtbarkeit von etwa 45 % zugeordnet werden.