Eigenschwingung

Allgemein

bezeichnet nach einmaliger Anregung die freie Schwingung schwingungsfähiger Körper, welche aufgrund Reibungs- und Energieverlust immer eine gedämpfte Schwingung ist (Bild  1). Jeder frei schwingende Körper besitzt mehrere Eigenfrequenzen oder auch Schwingungsmoden, welche durch ihre Art der Ausbreitung und Richtung gekennzeichnet sind. Eigenschwingungen werden von den Materialeigenschaften (Dichte, E-Modul, Gefügestruktur etc.) sowie der Geometrie des Bauteils durch ein jeweils typisches Frequenzspektrum bestimmt (Bild  2). Bauteilfehler wie Risse, Lunker, Dichteabweichungen oder Schweißfehler beeinflussen dieses bauteileigene Frequenzspektrum. Im Rahmen einer akustischen Resonanzanalyse können Bauteile und Bauteilgruppen hinsichtlich ihres Zustandes geprüft werden.
 

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