Explosionsschweißen

Allgemein
Sonderverfahren des Kaltpressschweißens, bei dem der aufzuwendende Druck durch die Detonation eines Sprengstoffes erzeugt wird. Der Sprengstoff wird in der Regel auf einem der beiden zu verschweißenden Metallpartner befestigt und schleudert diesen bei der Detonation mit hoher Geschwindigkeit (100 bis 1000 m/s) gegen den anderen. Beim Aufprall entstehen Drücke von 10 bis 100 kbar; sie bewirken ein plastisches Fließen der Metallgrenzschichten und ihr Verschweißen. Mit diesem Verfahren werden vor allem großflächige Plattierungen, aber auch Überlappungs-, Linien- und Punktschweißungen hergestellt.

Zum Thema