Formfestigkeitsprüfgerät

Allgemein
Messgerät zur Bestimmung eines Festigkeitswertes unmittelbar an der Formteilungsebene oder auch an Formkonturen von verdichteten, tongebundenen Sandformen. Die Messspitze des Formfestigkeitsprüfgerätes wird zur Messung rechtwinkelig zur zu prüfenden Formkontur komplett bis zum Anschlag eingedrückt (Bilder 1 und 2). Es erfolgt eine minimale Spaltung der Form und eine Verdichtung an der Messspitze. Die gemessene Kraft entspricht dem Eindringwiderstand und wird als Maß für die Formfestigkeit verwendet.

Die Festigkeiten von Prüfkörpern der Formstoffprüfung und die von gießfertigen Sandformen können sich unterscheiden, weil die standardisierte Herstellung der Prüfkörper einerseits und Formmaschinen zur Formherstellung andererseits unterschiedlich stark verdichten können. Daher müssen beim Vergleich der Formhärte- oder Formfestigkeitswerte die Verdichtungsintensitäten mit beachtet und bewertet werden.
<IMAGENAME href="file:///Users/karenweirich/Documents/Weirichdaten/15_Buecher/916_GIESSEREI-LEXIKON_2018/04_Umbruch_GL_2018/03_Kapitel/02_Bilder/A-F/Formestigkeitspru%cc%88fgera%cc%88t_Handbuch_S_102.pdf" ac_imagehref="file://s:\Satz\Images\A-F\Formfestigkeitspr&#xFC;fer_IMG-PFP-04240.jpg" ac_groupseparator="/"></IMAGENAME><IMAGETITLE ac_groupseparator="/" ac_cstyle="StandardLexikon/bildunterschrift" ac_pstyle="StandardLexikon/Bildunterschrift">Bild 1: Prinzip Formfestigkeitsprüfung</IMAGETITLE>(Praxishandbuch bentonitgebundener Formstoffe)    
Bild 2: Formfestigkeitsprüfgerät IMG-PFP-04240