Formsprüheinrichtung

Die Casting
Zur automatischen Schmierung des Formhohlraums dienen gesteuerte Sprühanlagen, die modular aufgebaut sind und über elektronisch kontrollierte Achsen, sowie separate Luft- und Formtrennstoffkreise für bewegliche und feste Formhälften und ein automatisches Versorgungssystem für Trennmittel verfügen.

Durch spezielle Konstruktionen aneinander gereihte Sprühdüsen, welche in Form einer Sprühmaske exakt an die Formgeometrie angepasst sind, werden innerhalb kurzer Zeiträume alle Bereiche des gesamten Fornhohlraumes gezielt mit Trennstoff versorgt. Die Sprüheinrichtungen fahren den mit einstellbaren Sprüh- oder Blasdüsen bestückten Sprühkopf in der Regel senkrecht von oben oder waagerecht in den Formbereich der Druckgießmaschine ein oder können auch radial einschwenken. Die Sprühanlage verfügt dadurch über eine optimale Anpassung der Bewegung an die konstruktive Ausführung der einzelnen Druckgießform. Die Steuerung ist in der Lage, beliebig viele Bewegungsverläufe abzuspeichern, um jede auf der Druckgießmaschine eingesetzte Form entsprechend der Anforderungen zu besprühen. Durch getrennt zu steuernde Blasphasen kann das Ausblasen der Formoberfläche und in einer Nachblasphase – nach dem Trennmittelauftrag – die Verteilung des Trennmittels und Abtrocknung der Formoberfläche erfolgen. Spezielle Ausführungen ermöglichen durch getrennte Steuerung, das die Düsen zwei verschiedene Trennstoffe, auch in schnellem Wechsel, versprühen können. Sprühluft und Trennstoffdruck können proportional geregelt werden. Beispiele zeigen die Bilder 1 bis 3
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Bild 1: Formsprühmaschinen mit Masken-Sprühwerkzeug lassen sich frei an die Form anpassen.© GIESSEREI-PRAXIS (2015) 7–8
Bild 2: Das Sprühwerkzeug kann entsprechend der individuellen Formkontur aufgebaut werden.© GIESSEREI PRAXIS (2015) 7–8
Bild 3: Maskensprühwerkzeug mit horizontalem Verfahrschlitten für Motorblockform. Große Querschnitte für die Sprüh- und Blasluft garantieren kurze Sprühzyklen.© GIESSEREI PRAXIS (2015) 7–8

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