Gleichgewicht

Allgemein
kennzeichnet den Zustand eines Systems, bei dem sich Wirkung und Gegenwirkung der Reaktionspartner aufheben.

Chemisches Gleichgewicht: reversible Reaktionen in geschlossenen oder isoliert thermodynamischen Systemen.

Beispiel:
<IMAGENAME href="file:///Users/karenweirich/Documents/Weirichdaten/15_Buecher/916_GIESSEREI-LEXIKON_2018/04_Umbruch_GL_2018/03_Kapitel/02_Bilder/Formeln/Gleichgewicht_Formeln_ausGL08_S.528.eps" ac_imagehref="file://s:\Satz\Images\Formeln\Gleichgewicht_Formeln_ausGL08_S.528.eps" ac_groupseparator="/"/>Die Gleichgewichte zwischen den Reaktionspartnern stellen sich druck- und temperaturabhängig ein. Bei Umgebungsdruck (Summe der Partialdrücke von CO und CO2 = 1 bar) verschiebt sich die Reaktion mit steigender Temperatur, bis die Gasatmosphäre bei 1000  °C nur noch aus CO besteht. Jeder Temperatur und jedem Druck ist somit ein ganz bestimmter Gleichgewichtszustand des Reaktionsablaufes zugeordnet, der sich von selbst einstellt, (Boudouard-Gleichgewicht.

Gleichgewichtsbedingungen für Legierungen metallischer Werkstoffe werden mittels Zustandsschaubildern (Phasendiagrammen) von Zweistofflegierungen in Abhängigkeit von der Werkstoffzusammensetzung und Temperatur dargestellt.

Taschenbuch der Gießerei-Praxis

Jährlich aktualisierte Ausgabe des Nachschlagewerks für das Gießereiwesen.