Heißextraktion

Allgemein
Trennverfahren, um gelöste und gebundene Gase wie Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff in Metallen und Metallverbindungen analytisch zu bestimmen. Die Proben werden im Graphittiegel eines Elektrodenofens im Hochvakuum geschmolzen und überhitzt. Der Tiegel wird infolge des direkten Stromdurchgangs innerhalb weniger Sekunden auf Temperaturen bis 2800 °C aufgeheizt. Dies sichert eine schnelle Dissoziation der Nitride und Reduktion der Oxide. Die dabei entweichenden Gase werden abgepumpt (extrahiert) und analysiert mittels Gaschromatographie, oft in Verbindung mit Massenspektrografie.

Taschenbuch der Gießerei-Praxis

Jährlich aktualisierte Ausgabe des Nachschlagewerks für das Gießereiwesen.