Hookesches Gesetz

Material and Casting Testing
Benannt nach Robert Hooke (1635 bis 1703), englischer Universalgelehrter. Seine Entdeckung: „ut tensio sic vis – wie die Dehnung, so die Kraft“ veröffentlicht 1678 in „Lectures de Potentia Restitutiva“, bezieht sich auf das linear elastische Verhalten von Metallen. So steigt beim Zugversuch die Spannung im Bereich der elastischen Verformung linear mit der Dehnung. Diese Hookesche Gerade im ersten Teil des Spannungs-Dehnungs-Diagrammes gilt nur bis zum Erreichen der Proportionalitätsgrenze, das heißt jener Spannung, bis zu der die Dehnung proportional zunimmt. Der Proportionalitätsfaktor wird Elastizitätsmodul (E-Modul) genannt:

<MEDIA><IMAGENAME href="file:///Users/karenweirich/Documents/Weirichdaten/15_Buecher/916_GIESSEREI-LEXIKON_2018/04_Umbruch_GL_2018/03_Kapitel/02_Bilder/Formeln/Hookesches%20Gesetz_formel.eps" ac_imagehref="file://s:\Satz\Images\Formeln\Hookesches Gesetz_formel.eps" ac_groupseparator="/"/></MEDIA>

Hierin bedeuten:

E - Elastizitätsmodul (N/mm2)

σ - Zugspannung im elastischen Bereich

εe - elastische Dehnung (zum Beispiel 0,01 = 1 %) bei der Zugspannung σ.

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