Koksfestigkeit

Metallurgy
Beständigkeit des Kokses gegenüber mechanischen Beanspruchungen, besonders beim Verladen, Transport und Durchgang durch den Ofen. Je höher die Koksfestigkeit, desto geringer ist die Gefahr der Zerkleinerung und des Anfalles an Unterkorn oder durch Abrieb entstandenen Koksstaubes. Fester Koks ist silbergrau und hellklingend, schlechter Koks ist fettschwarz und schaumig. Guter Gießereikoks muss nach Stückgröße klassiert und ausreichend fest sein.

Die Koksfestigkeit wird meist indirekt durch Trommeln ermittelt. Als Maß für die Festigkeit von Gießereikoks gilt der Kennwert M80 beziehungsweise M100 nach dem Trommeln, das heißt jener Koksanteil, der nach der Prüfung auf einem Sieb von 80 beziehungsweise 100 mm Lochdurchmesser zurückbleibt.

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