Kompressionsmodul

Material and Casting Testing
Bei allseitiger Krafteinwirkung auf einen Körper (ohne Phasenänderung) kommt es zu einer Volumenverdichtung. Dabei ist die wirkende Spannung (F/A) analog mit einer Erhöhung des Drucks um p = F/A im Innern des Körpers. Der Kompressionsmudul K drückt den Zusammenhang zwischen Druckdifferenz und Volumenkompression V/V0 aus:
<IMAGENAME href="file:///Users/karenweirich/Documents/Weirichdaten/15_Buecher/916_GIESSEREI-LEXIKON_2018/04_Umbruch_GL_2018/03_Kapitel/02_Bilder/Formeln/Kompressionsmodul_Formel.eps" ac_imagehref="file://s:\Satz\Images\Formeln\Kompressionsmodul_Formel.eps" ac_groupseparator="/"/>Der Kehrwert des Kompressionsmoduls 1/K wird als Kompressibilität bezeichnet. Für Gusseisen werden beispielsweise maximale Kompressionsmodule von 137 · 109  N/m² angegeben, im Gegensatz dazu hat Quarzglas einen Kompressionsmodul von 38 · 109 N/m².

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