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Mehrfachkern

Zwei oder mehrere Einzelkerne werden an den Kernmarken zu Doppel-, Drei- oder Vierfachkernen verbunden und in einem Zyklus hergestellt. Nach der Herstellung können sie zu Einzelkernen manuell gebrochen oder größere Kerne maschinell getrennt werden. Dabei ist die Kernmarke so ausgebildet, dass eine Brechkante oder Markierung an der vorgesehenen Trennstelle entsteht. Nach Möglichkeit sollten Kokillen oder Modellplatten so gestaltet werden, dass sich Mehrfachkerne als solche direkt einlegen lassen. Neben einer besseren Modellplattenausnutzung vereinfacht sich dabei auch das Kerneinlegen. Die ausgezeichnete Fließfähigkeit der beim Maskenformverfahren zur Verarbeitung kommenden trockenen Formstoffmischungen und ihre hohe Festigkeit nach dem Härten erlauben es, besonders bei der Fertigung kleiner Kerne, zum Beispiel für sanitäre Armaturen, dieses Verfahren zur Mehrfachkernherstellung zu nutzen.

Abguss aus einer Mehrfachkokille (links) unter Verwendung eines Mehrfachkerns (rechts)© GL 2019

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