Normalie

Herstellung Formen und Kerne

Nach einem bestimmten System vereinheitlichtes Bauelement. So haben Normalien zum Beispiel im Formenbau, besonders zur Herstellung von Druckgießformen und Abgratschnittwerkzeugen, weitgehend Eingang gefunden. Es handelt sich um katalogmäßig lieferbare, vorgefertigte und stets austauschbare Formelemente und Zubehörteile wie Form-, Abstreifer-, Auswerfer- und Deckplatten, Formführungen, Kernstifte, Schrägstifte, Auswerferstifte und -hülsen, Spiralkerne und Bauteile für die Formausrüstung mit Kühl- und Temperiersystemen (Bild). Außerdem gibt es innerhalb der Normalienprogramme Baukastensysteme für Formeinsätze. Für die vorgefertigten und in engen Toleranzen geschliffenen Formplatten sind Endstücke lieferbar, die das genaue Einpassen und die Montage der Einsätze erleichtern. Die Einsätze sind allseitig präzise geschliffen mit einer Schleifzugabe für das Einpassen nach dem Härten. Die Einsätze können ihrerseits unterteilt werden. Durch die systematische maßliche Abstufung lassen sich die Einsätze beliebig kombinieren. Normteile sind nach Normen standardisierte Teile, wie beispielsweise Schrauben.

Normalien für den Druckgussformenbau© GIESSEREI LEXIKON; HASCO Hasenclever GmbH + Co KG