Ofengewölbe

Metallurgy
Gemauerte Decke von bogenförmigem Querschnitt in Herdöfen, Trocken- oder Wärmebehandlungsöfen. Das freitragende Gewölbe stützt sich auf Widerlager, die meist durch Ankermaste und Zuganker gesichert sind (Bild 1). Bei großer Spannweite kann das Gewölbe auch als bogenförmige Hängedecke ausgeführt sein.

Im Ofenbau werden normalerweise Kreisbogengewölbe verwendet (Bild 2). Die Sehnenlänge s wird als „Spannweite“ und die größte lichte Höhe h zwischen Sehne und Gewölbebogen als„Pfeilhöhe“ bezeichnet. Das Verhältnis h/s wird „Stich“ genannt. Der maßgebliche Gewölberadius R lässt sich wie folgt berechnen:
<IMAGENAME href="file:///Users/karenweirich/Documents/Weirichdaten/15_Buecher/916_GIESSEREI-LEXIKON_2018/04_Umbruch_GL_2018/03_Kapitel/02_Bilder/Formeln/Ofengewoelbe_Formel01_ausGL08_S.888.eps" ac_imagehref="file://s:\Satz\Images\Formeln\Ofengewoelbe_Formel01_ausGL08_S.888.eps" ac_groupseparator="/"/>Daraus folgt:
<IMAGENAME href="file:///Users/karenweirich/Documents/Weirichdaten/15_Buecher/916_GIESSEREI-LEXIKON_2018/04_Umbruch_GL_2018/03_Kapitel/02_Bilder/Formeln/Ofengewoelbe_Formel02_ausGL08_S.888.eps" ac_imagehref="file://s:\Satz\Images\Formeln\Ofengewoelbe_Formel02_ausGL08_S.888.eps" ac_groupseparator="/"/>Wird für den Stich S = h/s eingesetzt, so ergibt sich: