Risstiefenmessung

Material and Casting Testing
Bestimmung der Tiefe eines von der Oberfläche des Prüfobjektes ausgehenden Risses, zum Beispiel nach dem Gleichstrom-Potentialsondenverfahren (Bild). Hierbei beruht die Risstiefenmessung auf einem Vergleich der Potentialdifferenz bei ungestörtem Feldlinienverlauf im rissfreien Bereich des Prüfstücks mit der Potentialdifferenz bei gestörtem Feldlinienverlauf im Rissbereich. Das Verfahren ist unabhängig vom Werkstoff und seiner Struktur anwendbar. Die Messung erfolgt mithilfe von handlichen Spannungssonden, deren Messelektroden gehärtet sind; ein Messgerät zeigt die Risstiefe in Millimeter an.

Prinzipanordnung bei der Risstiefenmessung nach dem Gleichstrom-Potentialsondenverfahren© GIESSEREI LEXIKON

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