Rollenbahn

Allgemein
Förderstrecke für Stückgut mit ebener Bodenfläche, bestehend aus einer Rahmenkonstruktion zur Aufnahme von quer angeordneten Rollen, die sich um feststehende Achsen drehen. Die Rollenbahn kann flureben oder mit geringem Gefälle von 2 bis 6 % aufgestellt werden. Bei flureben verlegten Bahnen wird das Fördergut entweder manuell geschoben oder mithilfe mechanischer Einrichtungen einzeln oder aneinandergereiht fortbewegt. Bei sehr schweren Lasten können die Rollen auch einzeln angetrieben werden. Bei Rollenbahnen, die mit Gefälle verlegt werden, erfolgt das Fördern durch die Schwerkraft. Rollenbahnen finden im Gießereibetrieb vielseitige Verwendung. Sie werden hauptsächlich zur Mechanisierung in der Formerei zum Transport der Formkästen benutzt, wobei sie mitunter gleichzeitig als Kerneinlege-, Gieß- und Kühlstrecke sowie zum Rückfördern der ausgeleerten Kästen dienen. Darüber hinaus werden Rollenbahnen im Putzereibetrieb für den Gussstücktransport, mit oder ohne Palette, sowie für den Behältertransport verwendet.

Schematische Darstellung von Bauelementen einer Rollenbahnanlage mit verfahrbaren Zwischenstücken, oben ohne Antrieb, unten mit Antrieb© GIESSEREI LEXIKON

Zum Thema