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SOPHIA-Verfahren

Allgemein

SOPHIA®-Verfahren Feingießverfahren speziell für Aluminium-Feingussteile, die unterschiedliche Wanddicken aufweisen und ein gleichmäßiges und dichtes Gefüge in allen Wanddickenbereichen erfordern. Mit einer bauteilspezifischen reproduzierbaren Steuerung der Erstarrungsparameter ist ein sehr feines Gefüge herstellbar. Besonders die sekundären Dentritenarmabstände und der mittlere Korndurchmesser werden kleiner ausgebildet. In der Folge wird eine höhere Duktilität im Vergleich zum konventionellen Feinguss erreicht.

Anwendungen im Automobilbau und Motorsport:

  • Motorenbauteile (Motorblöcke, E-Motorengehäuse, Motorabdeckungen),
  • Federbeindome,
  • Radträger.

Werkstoffeigenschaften ausgewählter Feinguss-Legierungen sind in der Tabelle zu sehen. Die Gefügeausbildung im Vergleich vom konventionellen Feinguss zum SOPHIA®-Guss sind in den Bildern  1 und 2 gegenübergestellt.
Werkstoffeigenschaften ausgewählter Feinguss-Legierungen im Vergleich

Bild 1: Gefüge im konventionellen Feinguss© Taschenbuch der GIESSEREI PRAXIS
Bild 2: Feinkörniges Gefüge im SOPHIA-Verfahren© Taschenbuch der GIESSEREI PRAXIS

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