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Streckgrenzenverhältnis

Werkstoff- und Gussteilprüfung

Quotient aus Streckgrenze Re und Zugfestigkeit Rm:

Das Streckgrenzenverhältnis zeigt an, in welchem Umfang ein Werkstoff elastisch beansprucht werden darf. Werkstoffe mit hohem Streckgrenzenverhältnis können bei gleicher Zugfestigkeit höher beansprucht und im Konstruktionsteil besser ausgenutzt werden.

Besondere Bedeutung verdient beim Werkstoff Gusseisen mit Kugelgraphit das Streckgrenzenverhältnis.

Die Gegenüberstellung des Streckgrenzenverhältnisses auf der Basis der 0,2%-Dehngrenze der genormten Werkstoffsorten bei unlegiertem Gusseisen mit Kugelgraphit (DIN EN 1563) und unlegiertem Stahlguss für allgemeine Anwendungen (DIN EN 10293) macht bei dieser Kenngröße die Vorteile des Gusseisens mit Kugelgraphit deutlich:

Stahlguss: s = 0,38 bis 0,57

Gusseisen mit Kugelgraphit: s = 0,63 bis 0,68

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