Thermoelement

Metallurgie

Sensor zur Temperaturmessung. Das Thermoelement besteht aus der Verbindung zweier metallischen Leiter aus unterschiedlichem Material (Thermopaar), das aufgrund des thermoelektrischen Effekts bei Temperatureinwirkung elektrische Energie liefert. Die beiden Materialien sind durch Lötung oder Schweißung miteinander verbunden. Wird die Verbindungsstelle dieses Thermopaares erwärmt, so bildet sich eine Thermospannung aus, die mit einem Millivoltmeter, das in den Leiterkreis eingebaut ist, gemessen werden kann. Sie ist sowohl von den für das Thermoelement verwendeten Metallen als auch vom Temperaturunterschied zwischen der Lötstelle und der Anschlussstelle des Messinstrumentes abhängig. Die Anschlusstelle wird auch als das „kalte Ende“ des Thermopaares oder als „Vergleichsstelle“ bezeichnet. Die Thermospannung ergibt sich somit als Folge der Temperaturdifferenz zwischen der heißen Verbindungsstelle und dem kalten Ende des Elementes. Thermoelemente sind genormt in DIN EN 60584, die Tabelle zeigt die gebräuchlichsten Thermopaare.
 

© Gebräuchliche Thermopaare

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