Trommelfestigkeit

Allgemein
Festigkeitskennwert von Steinkohlenkoks, hier für Gießereikoks, zur Beurteilung des Verhaltens gegen mechanische Beanspruchung.

Für den Transport, die Lagerung und Chargierung sollte die Kaltfestigkeit des Kokses möglichst hoch sein, sodass kein unzulässig hoher Anteil an Feinkorn bis zur Verwendung im Kupolofen entsteht.

In DIN 51717 „Prüfung fester Brennstoffe – Bestimmung der mechanischen Festigkeit von Steinkohlenkoks“ ist die Durchführung und Auswertung der Prüfung beschrieben. Die zu prüfende Koksprobe wird durch einen Siebsatz mit Prüfsieben festgelegter Lochdurchmesser gesiebt. Die Siebrückstände werden gewogen. Die so erhaltene Probe wird anschließend ohne das Unterkorn (Koksstücke unter 80 mm) in einer rotierenden Trommel mechanisch beansprucht, getrommelt.

Der Abrieb des Kokses (Kennwert M10) sollte möglichst klein sein (VDG-Merkblatt R 80).

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