Umlaufentgasung

Metallurgy
Verfahren der Sekundärmetallurgie zur Entgasung von flüssigem Metall insbesonders von Stahl; auch Ruhrstahl-Heraeus-(RH)-Verfahren genannt. Die Entgasung erfolgt in einer Pfanne mittels eines Vakuumgefäßes über zwei Tauchrohren, die in die Schmelze eintauchen. Durch den Unterdruck im Vakuumgefäß wird der Stahl aus der Pfanne angesaugt und durch das Einleiten eines inerten Fördergases in Umlauf gebracht. In der Vakuumkammer scheiden sich die gelösten Gase aus, die zusammen mit dem inerten Fördergas abgesaugt werden.

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