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Vakuumentgasung

Metallurgy
Bezeichnung für Verfahren zur Entgasung von allen Schmelzen im Vakuum. Die Konzentration eines Gases in einer Flüssigkeit ist proportional zum zugehörigen Partialdruck über der Flüssigkeit. Die Druckabsenkung über der Schmelze führt zur Reduzierung des Partialdruckes des Gases. Das Gas tritt aus der Lösung aus. Durch das Halten flüssiger Metalle im Vakuum werden die bei normalem Atmosphärendruck gelösten Gase infolge der Drucksenkung frei und können abgesaugt werden. Der Arbeitsdruck bei der Vakuumbehandlung liegt im Allgemeinen zwischen 0,5 und 3 mbar. Die Vakuumentgasung wird hauptsächlich bei der Entgasung von Stahlschmelzen angewandt. Das Verfahren eignet sich auch für Gusseisenschmelzen und NE-Metalllegierungen. Die Vakuumentgasung erfolgt in der Regel zwischen dem Abstich und dem Vergießen der Schmelze. Unterschieden das Behälterentgasen und das Pfannenentgasen.

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