150 Jahre Walzengießerei & Hartgusswerk Quedlinburg GmbH

1865–2015

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GP 03/2016
Im vergangenen Jahr feierte die Walzengießerei und Hartgusswerk Quedlinburg ihr 150-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wurde eine Festschrift zur Geschichte des Betriebes verfaßt, der Beitrag gibt Auszüge daraus wieder. Die Firmengründung erfolgte im Jahr 1865 durch Carl Wolff und Maschinentechniker Planck außerhalb der Stadtgrenze drei Jahre nach Fertigstellung der Bahnlinie Magdeburg – Thale. Die Firma trägt den Namen „Planck & Co. Eisengießerei und Maschinenfabrik, Quedlinburg“. Der mit einem Startkapital von 30.000 Talern gegründete Betrieb produziert mit 20 Mitarbeitern Gussteile für Dampfmaschinen, Kessel, landwirtschaftliche Maschinen und Pumpen. 1866 erfolgte der Eintritt von Rudolf Weinlich in die Firma. Techniker Weinlich brachte den neuesten Wissensstand bezüglich des Hartgusses in die Firma ein. In den Jahren bis 1868 begann die Produktion und der Verkauf der ersten Schalenhartgusswalzen. 1869 tritt der Kaufmann Rudolph Leder in die Firma ein. 1870 wird er Alleininhaber und Namensgeber. Die Fabrik firmiert nun unter „Rudolph Leder Quedlinburg GmbH“. Es wird mit der Fertigung erster Walzen für Getreidemühlen, sogenannter Müllereiwalzen aus Hartguss begonnen. Im Jahr 1897 gibt es einen ersten Meilenstein in der Firmengeschichte: Die Produktion der Müllereiwalze mit der Seriennummer 10.000 wird gefeiert. 1914 erfolgt der Einzug in das neu erbaute Verwaltungsgebäude, das auch hundert Jahre nach Fertigstellung weiter in Benutzung ist. …
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