AirWatch erfasst selbst Nanopartikel

Neue Luftüberwachung von Kemper

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Mit dem neuen Luftüberwachungssystem AirWatch von Kemper (Vreden) lassen sich Feinstäube in Hallen nachweisen. Die Sensortechnik ermittelt und dokumentiert dabei die Anzahl und das Gewicht von Nanopartikeln. Diese Messwerte können wiederum auf dem Smartphone, Tablet oder PC ausgewertet und mit Grenzwerten abgeglichen werden. Das System eignet sich für Arbeitsplätze in Produktionsstätten sowie Lager- und Logistikhallen. Das Luftüberwachungssystem misst mit einem laserbetriebenen Sensor die Feinstaubpartikel in einem Radius von bis zu 30 Metern. Ein integrierter Ventilator saugt dabei die Umgebungsluft an. In der Software lassen sich Grenzwerte für Gefahrstoffe individuell hinterlegen. Eine Ampel zeigt an, welchen Qualitätszustand die Luft gemessen an diesen Werten gerade aufweist. Parallel speichert das System die Daten über einen langen Zeitraum. Nutzer greifen auf die Daten über das Smartphone, das Tablet oder den PC zu. In einer Trendanzeige für Tag, Woche, Monat oder Jahr können Betriebe die Gefahrstoffkonzentrationen gezielt analysieren. AirWatch erfasst Partikel im Bereich von 100 Nanometern bis 16 Mikrometern. In diesen Bereich fallen die von der WHO definierten Feinstaubkategorien PM 2.5 für alveolengängige Stäube (A-Staub) und PM10 für alle einatembare Stäube (E-Staub). AirWatch stuft die erfassten Partikel automatisch danach ein. Neben der Kontrolle der Luftqualität überwacht AirWatch auch die Wirksamkeit lüftungstechnischer Maßnahmen. Betriebe können die Einhaltung berufsgenossenschaftlicher Vorschriften abseits von BG-Kontrollen eigenständig prüfen. www.kemper.eu