Bewerber Check

Im Spannungsfeld von Vertrauen und Vorsicht bei der Personalauswahl

Exklusiv
GP 11/2015
Vor allem im Mittelstand müssen Fach- und Führungskräfte nach kurzer Einarbeitungszeit die erwartete – und in Aussicht gestellte – Leistung erbringen. Dabei bauen die Erwartungen der Gießerei auf den Angaben des Bewerbers auf. Stimmen diese aber tatsächlich? Wie können falsche Angaben aufgedeckt und Schaden vom Unternehmen abgewendet werden? Anforderungen von Gießereien an Fach- und Führungskräfte
Die meisten Gießereien sind mittelständische Unternehmen. Auch aufgrund des hohen Wettbewerbsdrucks sind die Unternehmen schlank aufgestellt. Stabsstellen mit unklaren Aufgabenstellungen und allenfalls langfristigen Zielen gibt es nicht. Werden externe Bewerber gesucht, sollen diese klar beschriebene Aufgaben rasch und vollumfänglich übernehmen. Einarbeitungsphasen und -programme sind selten vorgesehen. Diese Erwartungen sind Unternehmen und Bewerbern bekannt. Das Wissen wie Aufgaben ausgeführt und Lösungen umgesetzt werden, wie Mitarbeiter geführt und mit Kunden und Lieferanten gesprochen wird, der – harte aber herzliche – Umgangston; dies alles muss bei Antritt der neuen Aufgabe vorhanden sein.
Mit der Übernahme der Aufgaben ist es aber selten getan. Ein neuer Verantwortlicher soll auch eigene Impulse setzen. Diese basieren nicht auf theoretischen Konzepten, sondern setzen auf seinen Erfahrungen auf. So gibt ein Verkäufer in einer speziellen Kundengruppe vor langjährige Kontakte zu besitzen, ein Techniker nimmt für sich in Anspruch spezielle Produktionsverfahren oder Maschinen zu kennen, der Buchhalter kennt sich mit dem eingesetzten System sehr gut aus. Wirklich?
Exklusiv

Download
Laden Sie sich diesen geschützten Artikel als Abonnent kostenlos herunter.

  • Einloggen und Artikel kostenlos herunterladen
  • 1,19 € *

Ähnliche Artikel