„Caballo“ das Pferd von Santiago de Chile

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GP 06/2013
Santiago de Chile, am Fuße der hier über 6500 m hohen Andengipfel, ist dasWirtschafts-, Banken- und Kulturzentrum des Landes. Durch die geographischeLage zwischen Pazifik und Anden liegt infolge der starken Luftverschmutzungtäglich ein Smog über der Stadt, der oft sogar die Berge verschwindenlässt. Verlässt man das hektische Großstadtgetriebe in den rings um die Plazade Armas angrenzenden belebten Fußgängerzonen, so empfindet man wohltuenddie Ruhe und das Grün im Parque Forestal, der an die braunen Flutendes kanalisierten und daher wild dahinströmenden Rio Mapoche grenzt. ImParque Forestal, an der Calle Miguel de la Barra liegt der Palacio de BellasArtes, in dem das Museum der Schönen Künste untergebracht ist. An derRückseite dieses schönen, im neoklassizistischen Stil erbauten und 1910eröffneten Gebäudes steht eine in Bronze gegossene Skulptur: „Caballo“ –das Pferd des kolumbianischen Malers und Bildgestalters Fernando Botero.Die ungewöhnlichen Dimensionen dieser Skulptur sind ein Markenzeichendes Künstlers. Seine Monumente im gleichen Stil sind rund um den Erdballzu finden, u. a. in Madrid, Barcelona, Buenos Aires, Tokio und Singapur. DieSkulptur „Caballo“ wurde von der Gießerei „Fonderia Artistica Mariani inPietrasanta in Italien gegossen und 1992 der Stadt Santiago geschenkt.
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