Anzeige

Clevere Erfindung: Türöffner für die Coronakrise

News
COVID-19
Additive Manufacturing
Kontaktlos Türen öffnen: Eine Neusser 3D-Druck-Firma hat einen Türöffner entwickelt, mit dem man Türen öffnen kann, ohne die Klinken zu berühren. Wer lasern, 3D-drucken oder fräsen kann, kann mitmachen.

Idee und Design der Türöffner stammen von Jan Lukas Waibel von der Firma „3DPrintNovesia“. Auch für Knöpfe, etwa in Fahrstühlen, kann das pfiffige Werkzeug benutzt werden. Es kann mit üblichen Desinfektionsmitteln behandelt werden.

Es ist eine Non-Profit-Produktion und Waibel ruft alle, die entsprechende Fertigungsmöglichkeiten haben, dazu auf, sich daran zu beteiligen: Das Unternehmen stellt die Fertigungsvorlage für den Öffner, der den Namen „PorzHook“ (Porz ist ein rheinländischer Begriff für Tür) trägt, zum kostenlosen Download unter diesem Link zur Verfügung. RedlineFilament, ein Anbieter für modifiziertes Polylactid (PLA) in Neuss, gewährt Rabatte für das benötigte Material.
 

Mehr als 10.000 Haken sind mittlerweile deutschlandweit produziert worden. Unter anderem von Schülern der Licher Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Nordhessen, die bereits 3.500 Stück produziert haben: Sie drucken die Haken und verteilen sie kostenlos an Bürger und Unternehmen in der Region. Im Gegenzug bitten sie um Spenden. Waibel selbst hat bislang 4.000 Türöffner hergestellt. Wer sich an der Produktion beteiligen möchte, kann sich direkt an Waibel wenden. Seine Kontaktdaten finden Sie unter www.3dprintnovesia.de