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Der Einfluss von Wandstärke und Mangan-Zugabe auf die Bildung von intermetallischen Eisenphasen

in neuen Sekundärlegierungen für die Anwendung im vakuumunterstützten Druckguss

Exklusiv
GP 12/2018
Die Casting
In der Studie werden der Einfluss der Abkühlrate und der Mangan-Zugabe auf die Bildung von intermetallischen Phasen in einer AlSi10MnMg(Fe)-Sekundäraluminiumlegierung untersucht. Dazu wird eine Stufenkeilprobe mit Wandstärken zwischen 1 mm und 10 mm verwendet, die im vakuumunterstützten Druckgießverfahren hergestellt wurde. Das Ziel bestand dabei darin, die konventionelle AlSi10MnMg-Primär-Legierung durch eine preiswertere Sekundärlegierung mit vergleichbaren mechanischen Eigenschaften bei gleichzeitiger Substitution der gefährlichen β-Phasen durch α-Phasen zu ersetzen. Die Ergebnisse belegen, dass eine zunehmende Manganzugabe die Bildung von α-Phasen fördert, während die β-Phasen abnehmen. Zusätzlich dazu nimmt die Menge an π-Phasen in der größten Stufe zu. Weiterhin wurde beobachtet, dass mit zunehmender Abkühlrate bei Senkung der Wandstärke die Teilchenlängen aller intermetallischen Phasen (α, β und π) abnimmt. Die neue Legierung ist preiswerter und reduziert die Klebneigung an der Form durch den höheren Eisengehalt. ---- 6 Seiten
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