Der gusseiserne Pavillon von Tangerhütte

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GP 12/2012
Im Landschaftspark rund um das Schloss Tangerhütte findet der Besucher ein besonderes Kleinod deutscher Eisengusskunst: Der in den Jahren 1888/89 in der Tangerhütte für die Pariser Weltausstellung 1889 hergestellte Pavillon aus Gusseisen ist ein herausragendes Werk deutscher Kunstgussarchitektur. Im Jahre 1842 begann durch das Auffinden von Raseneisenstein der Aufbau des Hüttenwerkes durch die Magdeburger Unternehmer Wagenführ und Helmecke. Am 6. März 1844 floss das erste Eisen aus dem Hochofen, und die Tangerhütte neben der Gemeinde Vaethen entwickelte sich in der folgenden Zeit rasant zu einem neuen Wirtschaftszentrum. Die Firma genoss einen guten Ruf, die Produkte der Tangerhütte und die Qualität der Eisengießerei waren weit über Deutschland und Europa hinaus bekannt. Im Jahre 1889 übernahm Ferdinand Rudolf Curt von Arnim, der die Witwe Marie Wagenführ geheiratet hatte, die Leitung der Tangerhütte. Der überaus kunstsinnige Curt von Arnim engagierte sich sehr für das Werk und brachte selbst zahlreiche kreative und künstlerische Ideen ein…

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