Die Bestimmung von Natriumazetat in Wasserglas-Ester-Formstoffen mit Hilfe der kapillaren Isotachophorese

Exklusiv
GP 03/2012
Forschung
Formstoffe

Ein Problem in einer Reihe von Gießereien ist ein zu hoher Natriumazetatgehalt in regenerierten Wasserglas-Ester-Altsanden. Die Lösung dieses Problem ist die Entfernung des Azetates mit verschiedenen Regenerierungstechnologien. Am häufigsten wird die trocken- pneumatische Regenerierung angewendet, die u.U. mit einer Vorwärmung der Prozessluft arbeitet, um die Sandkörner von alten Binderbestandteilen zu reinigen. Besonders wichtig im Prozess der Regenerierung ist die Entfernung von Natriumazetat. Praktisch werden dabei unzureichende Regenerierungsgrade häufig durch Mischen des regenerierten Sandes mit Neusand kompensiert, ohne dass die resultierenden Azetatgehalte im Formstoff bekannt sind. [1-3]. Der Betrag befasst sich mit der Bestimmung des Gehaltes von Natriumazetat in diesen Mischungen mit der Hilfe der Methode der kapillaren Isotachophorese [4-6].Theoretischer Teil – Beschreibung des Verfahrens der kapillaren Isotachophorese (ITP-Methode) Die Isotachophorese (ITP) ist ein analytisches Verfahren, das zum Beispiel bei der Untersuchung von Wasserproben verwendet wird. Die zu untersuchenden Ionen werden dabei in einer Elektrolytlösung in einem elektrischen Feld getrennt. Dies geschieht aufgrund unterschiedlicher Ionenbeweglichkeiten. Durch die Verwendung eines diskontinuierlichen Puffersystems mit einem gemeinsamen Gegenion bewegen sich die unterschiedlichen Ionen nach der Auftrennung mit gleicher Geschwindigkeit...

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