Die Wirkung von vakuumunterstützter Formfüllung und Erstarrung unter Druck von A356-, A206-, modifizierten A319- und A535-Aluminiumlegierungen auf die Zugfestigkeitseigenschaften beim Vollformgießverfahren

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GP 09/2015
Frühere Studien der Arbeitsgemeinschaft Vollformguss zeigten bei Sägeproben an einem Motorblock, der bei niedriger Temperatur und unter Vakuum von -4,5 psi aus A319 und A356 Aluminiumlegierungen gegossen wurde, eine erhebliche Verbesserung der Bruchdehnung und eine Reduzierung der Porosität. Zusätzlich konnte in vorhergegangenen Studien bewiesen werden, dass durch eine Erstarrung unter einem Druck von 150 psi (1,03 MPa) ebenfalls die Porosität verringert und die Zugdehnung erhöht wird. Diese Arbeit beschreibt die verwendeten Gießverfahren und die kombinierte Wirkung von vakuumunterstütztem Gießen (VAP) und einer Erstarrung unter Druck (SUP) auf die Zugfestigkeiten der Aluminiumlegierungen A356, A206, 319m und 535. Mit diesem kombinierten Gießverfahren wurden die Zugfestigkeit und die Dehnung weiter erhöht.Einführung
Das Vollformgießverfahren (LFC-Verfahren) ermöglicht das Gießen von komplexen Teilen, die durch andere Verfahren nicht wirtschaftlich herstellbar wären. Zusätzlich bietet das LFC-Verfahren Designmöglichkeiten, Kosteneffektivität durch Zusammenführung von Komponenten und erhebliche Energieeinsparungen. Das LFC-Verfahren hat sich in den vergangenen mehr als zwanzig Jahren weiterentwickelt und verhilft den Gießereien bei komplexen Teilen (Zylinderköpfe, Motorblöcke, Ventile, Pumpen, usw.) zu Ausschussraten von unter drei Prozent. Mit dem Vollformgießverfahren werden Teile aus Eisen, Aluminium, Messing und Stahl gegossen.
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