Digitale Werkzeugdaten für die „globale“ Simulation

TDM Systems

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TDM Systems, Hersteller von Software für Werkzeug- und Betriebsmittelverwaltung präsentiert auf der EMO 2013 gleich mehrere technologische Highlights. Die neue Veröffentlichung TDM 4.6 bietet neue 3D-Generatoren und Grafik-Konverter, mehr Bedienkomfort und verbesserte Simulationsunterstützung im CAM. TDM 4.6 ist zudem die Basis für die komplett neue Modullinie „Global Line“, die den standortübergreifenden Einsatz beschleunigt. Die TDM-Entwickler haben den Implementierungsaufwand der Werkzeug- und Betriebsmittelverwaltung sowie den einfachen, intuitiven Umgang ins Visier genommen, um kürzere Einführungszeiten, globale Einsatzfähigkeit und leichtere Verständlichkeit zu erreichen.
Neu wartet TDM 4.6 deshalb jetzt mit einem sogenannten „Data Downloader“ für Walter-Werkzeuge sowie einem „Tool Loader“ für Werkzeuge anderer Hersteller auf; wer beispielsweise Daten zu Walter-Werkzeugen benötigt, der kann sich diese ab i-PAC 13-2 (Erscheinungstermin: Oktober 2013) mithilfe des Walter-Data-Downloaders einfach per Mausklick aus dem Internet in TDM laden. Der Vorteil dabei ist, dass neben den Stammdaten die benötigten Simulationsdaten als 2D- und 3D-Grafiken gleich mitgeliefert werden.
Der Vision der Digitalen Fabrik rückt TDM Systems mit neuen 3D-Tools ebenfalls wieder ein gewaltiges Stück näher und legt bei der CAM-Simulation noch einen Gang zu: Ein 3D-Rotationsgenerator für rotationssymmetrische Werkzeuge sowie 3D-Grafik-Konverter zu den führenden CAM-Systemen beschleunigen Prozesssimulation und Kollisionsbetrachtung. Zudem hat man in Tübingen ein besonderes Augenmerk auf den Werkzeugdatenaustausch und die Bedienbarkeit gelegt: Künftig soll alles noch einfacher werden, mit wenigen Mausklicks soll der Anwender vom Datenimport über Simulationsunterstützung bis zur Datenbereitstellung auf Voreinstellgeräten und CNC-Maschinen gelangen können. Wie wichtig eine fertigungs- und realitätsnahe Simulation mit realen Werkzeug- und Technologiedaten im CAD/CAM ist, zeigt sich beinahe täglich in der Praxis. Wer hier mit Werkzeugdummies seine Kollisionsbetrachtung durchführt, der riskiert einiges, denn Störkanten werden mitunter gar nicht bemerkt, und die Prozesssicherheit steht auf dem Spiel. Mit den leistungsstarken 3D-Grafikgeneratoren ist TDM sicherlich schon heute führend, wenn es um die CAD/CAM-Anbindung geht, denn der neue 3D-Grafikgenerator für rotationssymmetrische Werkzeuge und die 3D-Grafikkonverter haben es in sich: Nur ein paar Mausklicks und der Programmierer erhält mit dem 3D-Rotationsgenerator aus den 2D-Daten im DFX-Format ein realitätsnahes 3D-Modell auf seinen Bildschirm.
Die Modelle lassen sich als STEP-Files ablegen und müssen so nicht immer wieder neu generiert werden. Das Prinzip ist einfach: Aus den 2D-Daten wird mit Hilfe des Hüllkonturgenerators eine Hüllkontur des Werkzeugs erzeugt, die nur noch rotiert werden muss, und der Rotationsgenerator erstellt aus der Hüllkontur das simulationsfähige 3D-Solid-Modell. Damit die rotierten Solids anschließend auch zum verwendeten CAD/CAM-System passen, stehen in TDM Version 4.6 neue 3D-Solidkonverter bereit. „Damit erreichen wir eine zusätzliche Prozesssicherheit in der Fertigung, denn die simulierten 3D-Modelle sind exakter und realitätsgetreuer als die rein parametrischen“, so Eugen Bollinger, Vertriebsleiter bei TDM Systems. Auch hierbei greift das sogenannte Data Mapping: Einmal generiert, wird ein 3D-Modell auf die übrigen CAM-Systeme gemappt. TDM Global Line für weltweiten Zugriff auf alle Werkzeugdaten
International tätige Unternehmen, die den Zugriff über ein zentrales System benötigen, will TDM Systems künftig noch optimaler unterstützen: Mit der neuen Modulreihe „TDM Global Line“ ist die Anbindung von globalen Standorten erheblicher einfacher möglich. Die neue Produktlinie wurde unter Microsoft .NET programmiert und bietet eine leistungsstarke und zukunftssichere Software für die Verwaltung von Werkzeugkomponenten, Komplettwerkzeugen und Werkzeuglisten sowie für Lagerbuchungen über entfernte Standorte hinweg. Die Module sind für den globalen Einsatz so konzipiert, dass der Betrieb in Verbindung mit dem umfangreichen TDM V4-Produktportfolio komfortabel möglich ist. Ein wichtiger Punkt hier: Anwender können fortan überall ihre Werkzeugdaten im System pflegen, die aktualisierten Werkzeug- und Technologiedaten sind weltweit sofort nutz- und abrufbar, inklusive der Werkzeuglisten. TDM Global Line basiert auf einer 3-Tier-Architektur, ist durch den Einsatz eines eigenen Application Servers sehr einfach skalierbar und läuft auf der gleichen Datenbank wie die Basisinstallation. Die weltweite Datenübertragung ist natürlich voll verschlüsselt und wird zudem komprimiert, um einen schnellen Abruf der Daten zu gewährleisten. Die Module stellt TDM Systems als Add-ons ab Version 4.6 bereit. Erste Pilotinstallationen haben gezeigt, wie extrem schnell der Datentransfer zwischen den Standorten ist. TDM Systems auf der EMO 2013
Wie leicht sich Werkzeug- und Technologiedaten in TDM künftig integriert pflegen und aktualisieren lassen, davon können sich die Anwender auf der EMO 2013 selbst überzeugen. Vertriebsleiter Bollinger verweist auf die neue, komplette Einbindung von TDMcontrol ab Version 4.6 und die damit verbundene erhebliche Erleichterung der Datenpflege . Der Zugriff auf die Datenbank erfolgt direkt, einfach per Mausklick die zu aktualisierenden Datensätze in TDMcontrol anzeigen lassen, korrigieren und ergänzen. Die Handhabung wurde bewusst an die Tabellen von Microsoft Excel angelehnt, so dass sich selbst größere Datenmengen einfach und schnell aktualisieren lassen und zudem kaum Schulungsaufwand erforderlich wird, da die meisten Anwender bereits mit Excel vertraut sind. Ebenfalls ein Highlight zur EMO ist der TDM Machine Tool Manager, mit dem das Unternehmen eine einfach zu bedienende und übersichtliche Lösung zur bedarfsgerechten Werkzeugbestückung vorstellt. Das schlanke Software-Add-on gleicht automatisch den Werkzeugbedarf zu einem Fertigungsauftrag mit dem auf der Maschine bereits vorhandenen Werkzeugbestand ab. Erzeugt das NC-Programm eine Werkzeugliste, vergleicht die Software den aktuellen Bestand im Maschinenmagazin, ermittelt den zusätzlichen Nettobedarf und erstellt automatisch eine Kommissionierliste. Pünktlich mit dem Fertigungsauftrag gelangen die Werkzeuge an die Maschine, Maschinenstillstände reduzieren sich deutlich. Zusätzlich benötigte Betriebsmittel wie etwa Spann- und Messmittel kommissioniert der Machine Tool Manager gleich mit, soweit diese in TDM geführt werden. Der Machine Tool Manager kennt den Standardwerkzeugbestand auf den Maschinen, und sobald ein Fertigungsauftrag eingeht, informiert die Software darüber, welche Werkzeuge von der Maschine und demontiert werden müssen. www.tdmsystems.comÜber TDM Systems
Bereits seit über 20 Jahren entwickelt die TDM Systems GmbH (Tübingen) Software zur Organisation von Werkzeugdaten und Betriebsmitteln. Als Kompetenzzentrum für „Tool Data Management” (TDM) innerhalb der Sandvik Group kann TDM Systems auf das Know-how verschiedener Werkzeughersteller bei der Entwicklung von Softwareprodukten zurückgreifen. Inzwischen befindet sich die vierte Produktgeneration von TDM im Einsatz. Ein Schlüssel zum Erfolg stellen für TDM kundenorientierte Lösungen. dar Heute präsentiert sich das Unternehmen mit einem kompletten System zur Fertigungshilfsmittelorganisation: Werkzeuge, Vorrichtungen, Prüfmittel, Rüst- und Spannmittel und deren Daten können mit TDM organisiert und verwaltet werden.

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