Ein neues Sandadditiv zur Unterdrückung der Blattrippenbildung und Vermeidung des Erfordernisses von feuerfesten Schlichten

A New Sand Additive to Control Veining and Eliminate the Need for Refractory Coatings

Exklusiv
GP 09/2013
Forschung
Formstoffe

In der Gießereibranche ist der Einsatz von Sandadditiven zur Unterdrückung von Blattrippenfehlern auf Oberflächen von Kerngussteilen weit verbreitet. Meist werden Sandadditive in Verbindung mit feuerfesten Schlichten verwendet, die das Oberflächenfinish verbessern und die Metallpenetration mindern, so dass zur Herstellung hochqualitativer Gussteile zwei zusätzliche Produkte und Prozesse benötigt werden. Nun ist ein neues Produkt entwickelt worden, das die positiven Effekte von Additiven und Schlichten in einer einzigen Substanz vereint. Das neue Additiv besteht aus einer Tonerde-Silikat-Keramik mit geringer Dichte („Low Density Alumina Silicate Ceramic“– LDASC) und einer geringen Zugabe Flussmittel. Die durchgeführten Versuche haben gezeigt, dass dieses Material einzigartige Ausdehnungs und Schrumpfeigenschaften hat, die zum einen die Blattrippenbildung verhindern und zum anderen ein hervorragendes Oberflächenfinish der Gussteile ergeben. Bei den meisten Anwendungen genügt ein Zugabeanteil von 5 %. Eine Reihe von Gussteilen für die Automobilindustrie wie Bremsscheiben, Bremszylinder und Achsschenkel sind ohne Erfordernis des Einsatzes von Schlichten mit guten Ergebnissen hergestellt worden. Dieser Beitrag beschreibt die Entwicklung des neuen Additivs und zeigt seine potenziellen Vorteile in punkto Qualität und Kosten auf. Sand additives are widely used within the foundry industry to control veining defects on cores surfaces. They are most often used in conjunction with refractory coatings which improve surface finish and control metal penetration, thus requiring two additional products and processes for the production of high quality castings. A new product has been developed that combines the positive effects of additives and coatings into a single material. The new additive is based on low density alumina silicate ceramic (LDASC) with a small addition of fluxing material. Testing has shown that this material has unique expansion and contraction properties that both eliminate veining and provide a superior casting surface finish. A 5% addition level is sufficient for most applications. A variety of automotive castings including disc brake rotors, brake calipers, and steering knuckles have been produced with good results without the need for coatings. This paper reviews the development of the new additive and shows the potential benefits in both quality and cost. Rubrik: TECHNIK

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