Eine für alles

Modifizierte Begasungshaube integriert Aufheizen des Trägergases und Zudosierung des Katalysators

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GP 10/2016
Beim Herstellen von Sandkernen werden die Begasungsmedien üblicherweise außerhalb der Kernschießmaschine aufbereitet. Eine neue Entwicklung integriert die Aufbereitung in die Begasungshaube und überzeugt durch gesteigerte Produktivität, Energieeffizienz und Umweltentlastung bei geringeren Investitions- und Wartungskosten. Unterstützt wurde das Vorhaben durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU). Energieintensive Prozesse sind prägend für den Gießereibetrieb. Umweltschutzgesichtspunkte und steigende Energiekosten machen es jedoch notwendig, die Energieverbräuche der einzelnen Teilprozesse kritisch zu betrachten und, wo möglich, zu senken. Ein solcher energieintensiver Prozess ist das Herstellen von Sandkernen für die Außen- und Innenkonturen von Gussteilen. Bei dieser Kernherstellung wird der Formstoff, bestehend aus Quarzsand und Bindemitteln, innerhalb der Kernschießmaschine in ein Werkzeug überführt und so in Form gebracht. Anschließend wird der Kern durch Begasung gehärtet. Dafür wird eine Begasungshaube druckdicht auf das Werkzeug aufgesetzt und je nach Bindemittel ein passendes gasförmiges Medium zugeleitet. Bei den häufigsten organischen Bindemitteln (Cold Box-Bindersystem) ist das gasförmige Medium ein Trägergas mit einem tertiären Amin als Katalysator, bei anorganischen Bindemitteln ist es getrocknete Druckluft. … 4 Seiten
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