Einfluss der Legierungszusammensetzung auf die mechanischen Eigenschaften und das Fließvermögen der Sekundärlegierung A226 (AlSi9Cu3)

Exklusiv
GP 03/2009
Non-Ferrous Materials
Non-Ferrous Cast Materials
Giesserei
Gespräche mit Gießern und Anwendern von Gussprodukten verdeutlichen immer wieder, dass mangelnde Prozessstabilität und daraus resultierende Schwankungen in den Gussteileigenschaften als gravierender Nachteil aller Gießverfahren im Vergleich zu Umformprozessen betrachtet werden. Von modernen Gussteilen wird erwartet, dass sie near-net shape oder gar net-shape gefertigt werden können, dass sie großflächig dünnwandig oder mit starken Wandstärkenübergängen gegossen werden können, dass sie hohe Festigkeiten und dennoch hohe Duktilität aufweisen und dass sie gut schweißbar oder über eine Stanzniet-Verbindung fügbar sind. Das führt häufig dazu, dass die Teile an der Grenze der Gießbarkeit ausgelegt sind, und nur geringe Schwankungen einzelner Prozessparameter zu Ausschuss führen. Auf mangelhafte Formfüllung reagieren Druckgießer gerne mit dem „mechanischen Ansatz”, in dem Sie die Kolbenvorschubgeschwindigkeit der Druckgießmaschine und damit die Formfüllgeschwindigkeit erhöhen. Das führt zu erhöhten Turbulenzen und wirkt eigenschaftsmindernd für alle erwähnten Wunscheigenschaften des Bauteils und reduziert zusätzlich die Lebensdauer des Gießwerkzeugs. Auch Erhöhungen von Schmelzeund Formtemperatur reduzieren in der Regel die Produktqualität und die Formenstandzeit im Druck- und Kokillenguss. Lokale Wandstärkenerhöhungen können zwar die Formfüllung verbessern, erhöhen aber das Bauteilgewicht und die Materialkosten, oder führen zu zusätzlicher kostspieliger mechanischer Bearbeitung am Gussteil. ---- 8 Seiten
Exklusiv

Download
Laden Sie sich diesen geschützten Artikel als Abonnent kostenlos herunter.

  • Einloggen und Artikel kostenlos herunterladen
  • 0,79 € *