Entwicklung neuer Methoden zur Nutzung von recyceltem Sekundäraluminium als Ersatz für A356-Primäraluminiumlegierungen zur Herstellung von Sicherheitsbauteilen im Niederdruckguss

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GP 12/2014
Die Firmen FAGOR EDERLAN und MAPSA produzieren als Teil der Fagor Ederlan Chassis & Powertrain Division Sicherheitsbauteile wie Achsschenkel, Querlenker und Felgen unter Verwendung von Primär-Aluminium A356 oder auch AlSi7Mg0,3. Die Gussteile werden zum Erreichen ihrer gewünschten Eigenschaften T6 oder T64 wärmebehandelt. Die Nutzung von Sekundäraluminium im Niederdruckgießverfahren zur Herstellung von Gussteilen für die Automobilindustrie ist aufgrund seines hohen Anteils an Fe und Cu nicht möglich. Diese Elemente fördern die Bildung von nicht erwünschten Phasen in der Mikrostruktur, welche die mechanischen Eigenschaften und das Korrosionsverhalten verschlechtern. Im vorgestellten Projekt wurden zwei Zusammensetzungen entwickelt, welche die unerwünschten Fe- reichen, nadelförmigen Phasen vermeiden (β-Al5FeSi). Durch Hinzufügen dieser Legierungen zur Neutralisation ist es nun möglich, Sekundäraluminium A356-Legierungen mit 0,4% Fe-Anteil zu verwenden und gleichzeitig die mechanischen Eigenschaften und die Funktionssicherheit für Sicherheitsbauteile zu garantieren. Mithilfe von Härteprüfungen der Gussteile wurde die Durchführbarkeit des Prozesses analysiert. Außerdem führte man eine Kostenanalyse zum Vergleich der Kosten für Sekundäraluminium durch um den Prozess kosteneff ektiv gestalten zu können.
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