Fachkräftemangel in Deutschland

Demografischer Wandel, Wirtschaftswachstum und Unternehmensstrategien

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Ahrensburg, August 2015. Es ist ein Begriff, der bereits etliche Jahre im deutschen Arbeitsmarkt umhergeistert: der Fachkräftemangel. Für einige gilt er als Mythos. Für Industrie und Unternehmen, gerade aus dem ländlichen Bereich, ist der Mangel an geschultem Personal bereits Realität. Eine Realität, die Ursachen und Folgen hat. Zum einen bleibt der Nachwuchs im kinderarmen Deutschland aus. Zum anderen stehen die kinderreichen 50er- und 60er-Jahrgänge dem Arbeitsmarkt nicht unbegrenzt zur Verfügung. Die Zahl der über 65-Jährigen steigt, die Zahl der Arbeitskräfte sinkt aufgrund des fehlenden Nachwuchses kontinuierlich. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte sich der Personalnotstand in Deutschland innerhalb der nächsten 40 Jahre auf rund 15 Millionen fehlender Arbeitskräfte ausgeweitet haben. Momentan zählt Deutschland circa 49 Millionen Arbeitskräfte, doch schon in 60 Jahren werden es, laut den Erhebungen des Statistischen Bundesamts, weniger als 34 Millionen Arbeitskräfte sein. Dies ist eine Entwicklung, die vor allem, aber nicht ausschließlich, ländliche Teile Deutschlands empfindlich treffen wird. Der demografische Wandel spielt eine große Rolle, den Fachkräftemangel betreffend, da es junge Erwachsene zu und nach ihrer Ausbildung in städtische Ballungszentren zieht. 33 Milliarden Euro jährlich soll der demografische Wandel die deutsche Wirtschaft bereits kosten. Laut einer Umfrage der Firma Ernst & Young geben schon jetzt 60 Prozent der Unternehmen zu, dass sie „schwere“ Probleme bei der Einstellung von geschultem Personal haben. Bestimmte Branchen sind besonders vom Fachkräftemangel betroffen: Im Gastronomie-, Reinigungs- und Dienstleistungsbereich sowie in Logistik- und Gesundheitsberufen suchen Unternehmen vergeblich nach qualifizierten Arbeitnehmern. Wirtschaftlich geht es Deutschland gut: Im Vergleich zum Jahr 2014 beträgt das Wirtschaftswachstum 2015 in Deutschland rund 2 Prozent, so Deutsche Bundesbank und Bundesregierung. So ist auch in Zukunft mit Auftragsspitzen zu rechnen, denen Unternehmen begegnen müssen. Unternehmensstrategien erschließen und Auftragsspitzen abfedern
Um Facharbeiter anwerben und halten zu können, arbeiten viele Unternehmen nun verstärkt an ihrer Attraktivität für Bewerber. Es reicht, vor allem im ländlichen Bereich, nicht mehr aus, eine Stellenanzeige in der lokalen Zeitung aufzugeben. Bonusprogramme, Schulungen und besondere Förderungen sollen die Bewerber anziehen. Geworben wird zudem intermedial: Zeitung, Internet und sogar Fernseh- und Radiospots stehen zur Verfügung, um Arbeitskräfte zu gewinnen. Bis dahin müssen weiterhin Auftragsspitzen abgefangen werden. „Viele Unternehmen greifen gerne auf Personaldienstleister zurück, um die Auftragslast stemmen zu können“, erklärt Thomas Rehder, Geschäftsführer der iperdi Holding Nord GmbH: „Wir haben einen festen Pool an Fachkräften, deren Auswahl wir an die Bedürfnisse und Wünsche des Unternehmens anpassen.“ Die Hilfe von Personaldienstleistern wie der iperdi GmbH bildet eine Brücke zwischen der Konzeption und Durchführung der internen, attraktivitätssteigernden Konzepte und der gegenwärtigen Situation des Arbeitsmarkts. „Dort, wo Fachkräfte händeringend gesucht werden, können wir problemlos Abhilfe schaffen. Wir bieten den Unternehmen sogar die Möglichkeit, Personal, das sich bewährt, eingearbeitet und sich in der Firma integriert hat, langfristig zu übernehmen.“ Es handelt sich bei diesen Fachkräften vor allem um Berufs- und Wiedereinsteiger, die ein Sprungbrett in die Arbeitswelt suchen und Erfahrungen sammeln wollen, die aber auch von den Bonusprogrammen, Schulungen und Branchenzuschlägen der iperdi GmbH profitieren wollen: „Das negativ kolorierte Bild von Zeitarbeit hat längst ausgedient: den Mindestlohn haben wir beispielsweise schon vor der gesetzlichen Einführung gezahlt. Die Zeitarbeit kann den nötigen Ausgleich schaffen, bis Fachkräfte von Unternehmen ausgebildet und angeworben werden.“ Aufgrund der hohen Flexibilität eignet sich gerade der Bereich des Personalleasings zur Bewältigung des Fachkräftemangels. Weitere Informationen finden Sie unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.iperdi.deLeitet Herunterladen der Datei einDie Presseerklärung als PDF finden Sie hier.Über iperdi
Als inhabergeführtes Unternehmen in Privatbesitz wurde iperdi 2009 gegründet. Dabei steht der Name iperdi für intelligente Personaldienstleistungen und Konzepte für unterschiedliche Branchen. Neben Handwerk & Gewerbe, Industrie sowie Call- und Service-Center zählen zu den Schwerpunkten auch Banken & Finanzen oder IT. Mit iperdimed verfügt das Unternehmen über einen eigenen auf medizinische Pflegeservices spezialisierten Unternehmensbereich. Entlohnung nach Mindestlohn oder tariflichen Entgeltgruppen, hohe Branchenzuschläge, unbefristete Arbeitsverhältnisse und eine Vielzahl an Zusatzleistungen machen iperdi als attraktiven Arbeitgeber aus. Kosten für Qualifikationsmaßnahmen wie Staplerscheine oder Schweißerbriefe übernimmt das Unternehmen. Einzigartig ist das iperdi-Bonusprogramm: Für Mehrarbeit und Arbeit an Sonn- und Feiertagen erhalten Angestellte zu den normalen Zuschlägen Bonuspunkte. Gleiches gilt für geworbene Mitarbeiter. Gesammelte Bonuspunkte lassen sich die Angestellten auszahlen und tauschen sie gegen Prämien wie Tankgutscheine ein. Mitarbeiterevents sorgen für eine gute Stimmung und stärken den Zusammenhalt. Deutschlandweit zählt das Unternehmen mit rund 55 Niederlassungen, über 1.500 Kunden, mehr als 3.500 Mitarbeitern und einem Umsatz von über 100 Millionen Euro zu den 25 größten Personaldienstleistungsunternehmen. 2014 wurde iperdi von Focus Spezial zu einem der empfohlenen Personaldienstleister Deutschlands gewählt. Pressekontakt:
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