Feinstaubsensor ermittelt die Innenraumbelastung

Die Gesundheit der Mitarbeiter durch Kontrolle der Raumluft schonen

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Dort, wo täglich mit Metall, Holz oder Lack gearbeitet wird, entsteht im Produktionsbereich gefährlicher Feinstaub, besonders in Innenräumen wie Industriehallen. Eine zu hohe Staubkonzentration kann jedoch die Produktqualität, etwa beim Lackieren von Fahrzeugen, erheblich mindern. Darüber hinaus bedeutet Feinstaub für die Gesundheit der Arbeiter eine extreme Belastung: Durch den hohen Schadstoffanteil in der Luft können Atemwegserkrankungen sowie Störungen des Herz-Kreislauf-Systems bis hin zu Lungenkrebs ausgelöst werden. Um solchen Risiken vorzubeugen, hat die Dr. Födisch Umweltmesstechnik AG (Markranstädt) den Feinstaubsensor FDS 15 entwickelt, der die Staubbelastung der Luft misst und die Daten über verschiedene Schnittstellen ausgibt. So können Lüftungsanlagen energieeffizienter gesteuert und Krankheitsfälle sowie Produktmängel vermieden werden. Die meisten Messgeräte, die bislang eingesetzt werden, sind für den Außenbereich konzipiert und eignen sich nur bedingt für Messungen im Innenraum. Zudem sind sie auch technisch sehr aufwendig gestaltet und entsprechend kostenintensiv. Deshalb hat Födisch als günstige Alternative einen Feinstaubsensor entwickelt, der lediglich 130 x 160 x 90 mm misst und mit einem Gewicht von 2 kg leicht und handlich ist. Das Gerät besitzt zwei optische Sensoren, die den Staubgehalt auf Basis der Streulichtmessung ermitteln. In der Standardausführung wird damit ein Staubgehalt von 3 bis zirka 200 μg/m3 nachgewiesen. Die angesaugte Luft wird dabei auf 50 °C vorkonditioniert und konstant auf diesem Niveau gehalten, um vergleichbare Messresultate zu erhalten. Generell kann das System bei Umgebungstemperaturen von -20 bis +50 °C und selbst bei einer Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent noch fehlerfrei arbeiten, so der Hersteller. Durch einen integrierten Lüfter findet eine Zwangsdurchströmung statt, die für den nötigen Luftaustausch sorgt. Der Feinstaubsensor verfügt daneben über verschiedene gängige Schnittstellen wie RS 485, sodass die Daten bequem auf dem PC überwacht oder an ein Smartphone gesendet werden können. Der Anwender entscheidet dabei selbst, in welchem Abstand die Messungen erfolgen sollen. Durch seine kompakte Gestaltung kann das Gerät sowohl stationär als auch mobil genutzt werden. www.foedisch.de