Formenreinigung mit Trockeneis

Trennmittelrückstände effektiv beseitigen

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Das Schweizer Unternehmen ABB bietet Energie- und Automationstechnik als Systeme und Gesamtlösungen für Versorgungs- und Industrieunternehmen an. Mitunter müssen sich die Ingenieure dabei besonderen Herausforderungen stellen. Roland Gisin, Operations Manager bei ABB, erklärt die Situation: „Während eines Produkteinführungsprozesses gelang es unserem Entwicklungsteam, einen funktionierenden Testkörper herzustellen. Jedoch blieben beim Herauslösen des Gussstückes Trennmittelrückstände auf der Gussform zurück. Der anschliessend aufzubringende Primer konnte so nicht richtig haften, was sämtlichen nachfolgenden Produktionsschritten im Wege stand.“ ABB probierte unterschiedlichste Reinigungsmethoden aus, um die neuen Gussformen rückstandslos vom Silikontrennmittel zu säubern. Unter anderem versuchte man, die Rückstände mittels Schleifen zu entfernen. Diese Reinigungsmethode ist in solchen Fällen jedoch eher ungeeignet, da erhebliche Verschmutzungen zurückbleiben und die Gussformen einen hohen Verschleiss aufweisen. Hier kam die ASCOJET-Trockeneisstrahltechnologie ins Spiel. José Fernandez, Anwendungstechniker/Vertrieb Trockeneissysteme bei ASCO, erklärt die Eigenschaften von ASCOJET: „Die Reinigung mit Trockeneis ist effektiv und schonend zugleich, ohne Strahlmittelrückstände zu hinterlassen.“ Im Falle von ABB ist die Strahldüse des ASCOJET-Gerätes auf einem Linearantrieb montiert, welcher über das Programm gesteuert wird. Das Strahlgerät samt Düse ist schallgeschützt in einer geschlossenen Anlage (Einhausung) mit integriertem Absaugsystem untergebracht. Dies sorgt für eine geräuscharme Umgebung – ohne Notwendigkeit von Sicherheitshinweisen – und ein angenehmes Arbeitsklima. Der Strahlvorgang ist während des Prozesses nicht einsehbar, weshalb der Trockeneisstrahl über einen Temperaturfühler im Pistolengehäuse überwacht wird. www.ascoco2.com

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