Gießerei-Institut der RWTH Aachen

Erweiterung des Maschinenparks im Bereich Druckguss

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Um im Bereich der Druckgussforschung auch langfristig am Puls der Zeit bleiben zu können, wurde im Jahr 2013 bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ein Großgeräteantrag für eine neue Druckgießmaschine zur Herstellung von Hybridbauteilen und zur Verarbeitung neuer Materialien gestellt und im folgenden Jahr bewilligt. Ende des vergangenen Jahres war es dann soweit und der erste Schritt zu neuen Forschungshorizonten konnte mit dem Einbringen der Druckgießmaschine der Firma Frech (DAK450-40 Vacural) im Gesamtwert von 1,3 Millionen Euro beginnen. Mit ihren umfangreichen Zusatzaggregaten, darunter ein Spritzgussaggregat der Firma Arburg, sowie drei Schmelz- und Warmhalteöfen stellt die Anlage eine deutliche Modernisierung des Anlagenparks und eine Erweiterung für das Werkstoffportfolio dar. Neben Aluminium und Magnesium können nun auch Kunststoffe aus der Gruppe der Thermo- und Duroplaste verarbeitet werden, wie etwa im Exzellenz-Cluster-Teilprojekt „Herstellung von Aluminium-Kunststoff-Hybriden für konsequenten Leichtbau“. Mit dem Vacural-Verfahren verfügt das Gießerei-Institut darüber hinaus ab der für die erste Jahreshälfte geplanten Inbetriebnahme über eines der leistungsstärksten Vakuum-Systeme am Markt. www.gi.rwth-aachen.de