„Govie“ verbindet Video- und Game-Technologie

Neues 3D-Medienformat

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Das neue Medium verbindet die Vorzüge des Videos – die dramaturgisch durchdachte, in Szenen gegliederte Erzählung einer Story – mit unbegrenzter 3D-Interaktionsfreiheit und wurde auf der CeBIT 2016 erstmals vorgestellt. Um ein Govie zu erzeugen, erschaffen die Dresdner Programmierer am Computer zunächst 3D-Modelle aller Dinge, die ihr Govie zeigen soll, lassen sie fotorealistisch aussehen und versehen sie mit allen Animationen, die notwendig sind, um die Objekte, zum Beispiel eine Maschine, in Aktion zeigen zu können. „So lassen wir Autos durch Straßen fahren, Maschinen arbeiten oder Menschen laufen, wenn das Drehbuch des Govies es so vorsieht“, sagt 3DIT-Geschäftsführer Dr. Henry Wojcik. Die virtuelle dreidimensionale Welt, die so entsteht, organisieren die 3DIT-Spezialisten dann in Szenen: Von einem Drehbuch geleitet, das zum Beispiel eine Produktstory erzählt, editieren sie Szene für Szene, legen für jede Szene die Kameraperspektive und die Aktionen der Objekte fest und fügen jeder Szene außerdem Texte und grafische Elemente hinzu. Ist das Govie vollendet, können die Benutzer es sich in zwei Modi ansehen: Im Story-Modus laufen die vorher angelegten Szenen nacheinander ab, das Govie ist dann von einem Video nicht zu unterscheiden. Im Interaktions-Modus dagegen können die Benutzer die virtuelle Welt, die im Govie steckt, wie in einem Computerspiel erkunden. Sie können die 3D-Objekte drehen, können sich nah an Details heranzoomen und Aktionen der Objekte starten bzw. stoppen. Der Story-Modus sei für Produktpräsentationen auf großen Messe-Displays perfekt, der Interaktions-Modus dagegen für individuelle Kundengespräche optimal, sagt Wojcik. Verkäufer gingen im Interaktions-Modus mit ihren Kunden auf eine individuelle Entdeckungstour des Produktes. Der Käufer setze sich aktiv mit dem Produkt auseinander, verstehe es deshalb schneller und merke sich seine Vorteile nachhaltiger. www.3dit.de