Große Gussteile genauer überprüfen

Meuselwitz Guss investierte in neue 3D-Laserscan-Messtechnik

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Für noch genauere Messergebnisse in der Fertigung von Großgussbauteilen investierte die Eisengießerei Meuselwitz Guss in eine neue 3D-Laserscan-Messtechnik. Das Tochterunternehmen der DIHAG Holding deckt damit nach eigenen Angaben selbst Messungen an Großgussbauteilen von bis zu 80 Tonnen ab. Mit der neuen Messtechnik sollen kundenspezifische Toleranzen, exakte Geometrien und Oberflächenqualitäten noch besser eingehalten werden. Die Ergebnisse werden digital erfasst und können direkt an Kunden und Bearbeiter übermittelt werden. Die Laserscan-Anlage löst bei der Meuselwitz Guss die herkömmliche Vermessung mit einer 3D-Messmaschine ab. Die neue Anlage besteht aus einem Messarm und einem Lasertracker, die sich in Kombination besonders für das hochpräzise Messen von komplexeren Bauteilen eignen. Mit den vorherigen Messmethoden konnte das Unternehmen im Haus nur Gussteile mit einem Gewicht bis 20 Tonnen prüfen. Der Großraum-Laserscanner misst jetzt Schwergussteile beispielsweise für die Windkraftindustrie und den Maschinenbau mit bis zu 80 Tonnen Stückgewicht. Dabei kontrolliert der Laserscanner nicht nur die finalen Gusserzeugnisse. Bereits vor dem ersten Abguss prüft die neue Anlage die Modelleinrichtungen und gewährleistet so schon vor dem eigentlichen Gussprozess eine hohe Maßhaltigkeit der Bauteile, teilte das Unternehmen mit. Die gewonnenen 3D-Datensätze ermöglichen der Gießerei einen detaillierten Abgleich mit der vom Kunden geforderten Bauteilgeometrie und bieten vielfältige Möglichkeiten zur Darstellung der Ergebnisse mit Fehlfarbmessungen und Messprotokollen. www.meuselwitz-guss.de