Grundlagen des Lost Foam-Gusses

Cluster-Treff bei der Wieland-Werke AG in Vöhringen

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Simulation, Software, EDV-Systeme
Ob und wie eine neue Bauteilkonstruktion umgesetzt werden kann, wird unter anderem von den zur Verfügung stehenden Fertigungsverfahren bestimmt. Vor allem die Eignung des Verfahrens für verschiedene Werkstoffe und die vorgegebenen Freiheitsgrade sind für die Entwicklung neuer Bauteile von großer Bedeutung. Die Lost Foam-Formgusstechnologie erlaubt es, komplexe Bauteile ohne aufwändige Nachbearbeitung herzustellen und bietet dem Konstrukteur viele Freiheiten. Zudem eignet sie sich sowohl für die wirtschaftliche Fertigung von Einzelstücken als auch von Großserien. Der Cluster-Treff unter dem Motto „Lost Foam - Gießverfahren zur Herstellung komplexer metallischer Bauteile“, der am 21. Februar 2017 bei der Wieland-Werke AG in Vöhringen stattfindet, vermittelt den Teilnehmern einen Einblick in die Grundlagen des Lost Foam-Gusses. Anhand von Vorträgen entlang der gesamten Prozesskette, ausgehend von der Konstruktion über die Werkstoffauswahl bis hin zur Bauteilprüfung, wird auf diese neuartige Technologie eingegangen. Angesprochen werden bei diesem Cluster-Treff Konstrukteure, Designer, Produktentwickler, Techniker und Personen mit Schnittstellenfunktion zur Technik. Unter anderem sind folgende Vorträge vorgesehen: • Überblick Formgussverfahren und Abgrenzung, Referent: Prof. Dr. Simon Reichstein, Technische Hochschule Nürnberg • Rechnergestütze Formauslegung und Simulation in der Prozesskette Guss, Referent: Dr. Michael Hilbinger, Projektleiter CAX, Neue Materialien Fürth GmbH, Fürth • Lost Foam gerechte Konstruktion, Referenten: Dr. Reinhold Eberle, Wolfgang Neuhäusler, Wieland-Werke AG, Ulm • Tribologische Anwendungen von Schneckenrädern Anforderung aus der Anwendung; Referentin: Dr. Ulrike Cihak-Bayr, AC2T research GmbH, Wiener Neustadt, Österreich • Auswahl an Lost Foam geeigneten Kupferbasiswerkstoffen, Referent: Dr. Joachim Riedle, Wieland-Werke AG, Ulm Eine Anmeldung zu dem Cluster-Treff ist noch bis zum 14. Februar möglich. www.bayern-innovativ.de/foam2017