Innovativer Kühlschmierstoff

Vorteile in der zerspanenden Bearbeitung

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Der Schweizer Verschlusskappenspezialist Corvaglia setzt in der Fertigung seiner Formplatten für Spritzgießwerkzeuge auf einen Kühlschmierstoff von Henkel, der nach eigenen Angaben bei geringerer Anfangs- und Nachfüllkonzentration erheblich längere Badstandzeiten bieten soll. Gleichzeitig sorgt die optimierte, formaldehydfreie Rezeptur für eine schaum- und geruchsarme Emulsion. Zusammen mit Lizenznehmern, Partnerfirmen und vertikal integrierten Getränkeabfüllern werden jedes Jahr rund 80 Milliarden Corvaglia-Verschlusskappen spritzgegossen. Die seit 2007 in Eschlikon (Schweiz) ansässige Corvaglia Mould AG fertigt in diesem gigantischen Markt jährlich ca. 3.000 Kavitäten, verteilt auf Formplatten für 4- bis 96-fach-Werkzeuge. Im Werkzeugbau setzt Corvaglia auf Nachhaltigkeit. Dies betrifft nicht zuletzt die zur spanenden Bearbeitung eingesetzten Kühlschmierstoffe, die Corvaglia über die Thommen-Furler AG bezieht. Im Bestreben, nicht über die Menge sondern über die nachhaltige Qualität der Produkte zu wachsen, empfahl Thommen-Furler schon vor Jahren den Einsatz des formaldehydfreien Kühlschmierstoffs Bonderite L-MR von Henkel in der Metallbearbeitung bei Corvaglia Mould. Das Sortiment dieser wassermischbaren, feindispersen Emulsionen zeichnet sich nach eigenen Angaben durch geruchlose, wirtschaftliche und umweltverträgliche Rezepturen aus, die beim Bohren, Drehen, Fräsen, Sägen, Gewindeschneiden und Schleifen von Metallen aller Art sehr lange Badstandzeiten bieten sollen. Hinzu kommt eine Korrosionsschutz- und Schmierwirkung, die auch den Werkzeugverschleiß und die Ausschussquote minimieren kann. Mit dem weiterentwickelten Bonderite L-MR 71-7 wurde die pH-Stabilität der Rezeptur weiter optimiert. Das patentierte Emulgatorsystem sichert ein besonders schaumarmes Verhalten bei Wasserhärten von 5 bis 100 Grad deutscher Härte, teilte Henkel mit. www.henkel.de