Klimaschutz für energieintensive Industrien

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In Cottbus wird am 8. November 2019 ein Kompetenzzentrum Klimaschutz für energieintensive Industrien (KEI) eröffnet. Es soll Thinktank für den Klimaschutz im Industriesektor sein und die Forschung vorantreiben.

Die Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) gGmbH betreibt das Zentrum im Auftrag des Bundesumweltministeriums. Es soll Thinktank für den Klimaschutz im Industriesektor sein und in Kooperation mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg Forschungsbedarf ermitteln, Forschung initiieren, die Entwicklung eines Clusters fördern und Möglichkeiten zur Finanzierung finden.

Das KEI soll technologische und marktorientierte Lösungen für die Dekarbonisierung energieintensiver Industrien entwickelt. Dies tut es in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, Industrieunternehmen und Institutionen. Im Fokus stehen Emissionen, die sich besonders schwer vermeiden lassen und damit die Branchen, die mit Stahl, Zement, Kalk oder Nicht-Eisenmetallurgie arbeiten sowie die chemische Industrie. In diesen Industriezweigen ist der Umbau kompletter Prozessketten notwendig.

Das Kompetenzzentrum wird außerdem das geplante Förderprogramm des Bundesumweltministeriums mit dem Titel „Dekarbonisierung der Industrie“ betreuen. Das Programm wurde im Rahmen des Klimaschutzprogramms 2020 von der Bundesregierung beschlossen.

Im Anschluss an die Eröffnung des Zentrums fand das erste „Cottbusser Gespräch“ statt, dessen Thema "Wege zu einer treibhausgasneutralen Industrie – Eine Chance für die Lausitz?" war. Die Veranstaltungsreihe befasst sich mit dem Klimaschutz und dem Strukturwandel in der Lausitz. Wechselnde Experten aus Wirtschaft und Politik nehmen daran teil und auch Bürger sind eingeladen, sich zu informieren und auszutauschen.