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Lamellenlängenverteilung von Gussgefügen: Neue Möglichkeiten zur Bestimmung

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GIESSEREI PRAXIS 2020/01-2
Druckguss
Werkstoffe

Eine für die Qualitätssicherung von Eisengussprodukten unabdingbare Forderung ist die Untersuchung von deren Mikrostruktur. Obwohl Gusseisen eine sehr traditionelle Werkstoffklasse darstellt, spielt sie jedoch in vielen Industriezweigen nach wie vor eine wichtige Rolle. Umso erstaunlicher ist, dass es im Zeitalter der digitalen Bildverarbeitung bisher nicht gelungen ist, eine darauf fußende, digitale Norm zu erarbeiten und eine Klassifikation mittels visueller Auswertung für gewisse Teilaufgaben immer noch Standard ist. Nachfolgend wird ein Lösungsansatz für die vermeintlich einfache Teilaufgabe der Bestimmung der Lamellenlängenverteilung von GJL aufgezeigt. Der Kernpunkt ist hierbei die Frage, ob und wie man diese dreidimensional vernetzte Lamellenstruktur am 2D-Schliffbild auftrennen soll. Realisiert wurde ein quasi hybrider Ansatz, der je nach Gefügeanordnung einen Teil der Lamellen vereinzelt, die kompakteren Strukturen jedoch nicht auftrennt und diese als ein einzelnes Lamellenobjekt belässt.

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New Methods of Flake Length Distribution in Lamellar Grey Iron

An indispensable requirement for the quality control of cast iron products is the investigation of their microstructure. Even though cast irons constitute a very traditional class of materials, they still play a key role in many industrial sectors. It is therefore all the more surprising that in the age of digital image processing the development of digital standard on that basis has not yet been achieved and that classification by visual analysis is still the norm for certain subtasks. The following sections will present an approach to resolving the seemingly easy subtask of determining flake length distribution in GJL. The key element in this respect is the question if and how to separate this three-dimensional network structure based on a two-dimensional metallographic section. Depending of the type of structural arrangement, a quasi-hybrid approach was implemented, which, depending on the structure separates some of the flakes, but does not separate the more compact structures and leaves them as one individual lamellar object. 

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